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COUTEAUX BIJOUX KAI Geschichte |
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Seit dem 13. Jahrhundert, als der legendäre Gründer und Pionier Motoshige als erster begann Schwerter in Seki zu fertigen, werden sie in ganz Japan sehr geschätzt. Krieger (warlords) lobten sie aufs Höchste, was aus der folgenden überlieferten Redensart deutlich wird: „Sie brechen nie, sie verbiegen nicht und schneiden fantastisch.“ Über Jahrhunderte hinweg blieben die Handwerker aus Seki den Geheimnissen der Kunst ihrer Vorfahren treu; ebenso den buddhistischen Lehren des Hajya Kensho, die wörtlich übersetzt besagen: „Vernichte das Laster und die Ungerechtigkeit und erneuere das Licht auf die Rechtschaffenheit.“ Bekleidet in weißen Gewändern, um sich vor Verunreinigung zu schützen, schmiedeten diese Männer im Geisteszustand innerer Leere die Klingen. Diese innere Leere ist das höchste Ziel buddhistischer Spiritualität. Das erklärt vielleicht, warum so viele Meister der Schwertmacherkunst sich zu berühmten Darstellern des No- und des Kyogen-Theaters, der komischen Variante des No, weiterentwickelten. Auch heute noch üben die Schmiede von Seki diese 700 Jahre alte Tradition aus. Einige von ihnen sagen, dass die Flamme das wichtigste Element bei der Herstellung der Klinge sei. Sie meinen, dass ihre Farbe oder ihr Anblick sie alles lehre, was zu wissen nötig sei: vom Zustand des Stahls bis zum präzisen Augenblick des Blasebalgeinsatzes. Die Flamme ist ihr Meister und Freund, durch sie bleiben sie in Berührung mit dem Geist und der Kunst ihrer Vorfahren. Herstellungsverfahren japanischer Schwerter
1. Tatara Stahl: Eine Mischung aus Eisenspänen und Kohle wird zur Herstellung eines festen Amalgams erhitzt. Nur der Teil des Stahls, welcher tamahagane heißt, wird zur Herstellung des Schwertes benutzt.
2. Tsumiwakashi: Das tamahagane wird erhitzt und in eine flache Form von 3 bis 6 Millimetern Dicke geschmiedet. Dann wird es in Stücke gebrochen, um seine Härte zu testen. Diese Stücke werden ihrer Härte entsprechend getrennt voneinander bei 1300 Grad geschmolzen. Daraus wird eine einzige Platte aus Stahl gefertigt. Indem diese Platte mit feuchtem Papier umwickelt und mit Erde und Asche bedeckt wird, erreicht die Hitze gleichermaßen die Oberfläche als auch das Innere des Metalls. 3. Orikaeshi Tanren: Der bis auf 1200 und 1300 Grad erhitzte Stahl wird wiederholt mit einem großen Hammer bearbeitet und übereinandergefaltet. Während dieses Prozesses werden die Unreinheiten des Stahls herausgearbeitet und fliegen als Funken davon. 4. Katame (Tsukurikomi): Stahlstücke von verschiedener Härte werden kombiniert. Eine besondere Eigentümlichkeit der Seki Tradition besteht in der shizouzume Methode: die Verdichtung der Stahlstücke wird aus vier Richtungen vorgenommen. 5. Sunobe: Der gehärtete Stahl wird erhitzt und in die Form einer Klinge gezogen, indem er mit einem kleinen Hammer bearbeitet wird. 6. Hizukuri: Der gezogene Stahl wird wieder erhitzt und mit dem Hammer bearbeitet, um den Grad und den Messerrücken der Klinge zu formen. 7. Arashiage: Mit einer Feile wird jede Rauheit auf der Klinge beseitigt. 8. Tsuchioki and Tsuchitori: Die Klinge wird mit einer Mischung aus Ton und Kieferkohle bedeckt, wodurch ein wellenförmiges Muster am Grad entsteht. 9. Yakiire: Nachdem die ganze Klinge gleichmäßig erhitzt worden ist, taucht man sie in Wasser ein. Der Teil der Klinge, der dünn mit Ton bedeckt war, wird auf eine höhere Temperatur erhitzt und wird auf diese Weise besser gehärtet. 10. Aratogi (Kaji-oshi):Ist der Erhitzungsprozess erst einmal beendet, schärft der Schwertschmied selbst versuchsweise die Klinge, um ihre Qualität zu testen. Dann arbeitet er weiter an dem Teil, der später in den Griff eingepasst wird, bevor er die Klinge an den Schleifer weitergibt. Quellenangabe: Schwerter im Besitz der Stadt Seki, Präfektur Gifu. |

